Beruf Wellnessmasseur: So sieht der Alltag aus

Der Beruf des Wellnessmasseurs erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Menschen suchen nach Entspannung, Stressabbau und einem Moment der Ruhe. Als Wellnessmasseur hast du die Möglichkeit, genau das anzubieten – wohltuende Wellnessanwendungen, die Körper und Geist in Einklang bringen. Doch wie sieht der Arbeitsalltag in diesem Beruf aus?


1️⃣ Was macht ein Wellnessmasseur?

Ein Wellnessmasseur ist auf nicht-medizinische Massagen spezialisiert, die der Entspannung und dem Wohlbefinden dienen. Wichtig: Wellnessmassagen haben keinerlei therapeutischen oder medizinischen Zweck. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung, sondern dienen ausschließlich der Erholung und Entspannung.

Zu den häufigsten Anwendungen eines Wellnessmasseurs gehören:
Ganzkörpermassagen – sanfte Berührungen für tiefe Entspannung
Aromaölmassagen – mit duftenden ätherischen Ölen für mehr Wohlbefinden
Hot Stone Massagen – Wärme und sanfte Massagegriffe für eine tiefgehende Entspannung
Ayurvedische Massagen – traditionelle indische Wellness-Anwendungen
Fußreflexzonenmassage (Wellness) – eine wohltuende Massage für die Füße


2️⃣ Tagesablauf eines Wellnessmasseurs

Der Arbeitsalltag eines Wellnessmasseurs kann je nach Arbeitsort unterschiedlich sein. Ob in einem Wellnesshotel, Spa oder einer eigenen Praxis – die Abläufe variieren leicht. Ein typischer Tag könnte so aussehen:

🕘 9:00 Uhr – Vorbereitung des Massageraums

Der Tag beginnt mit der Vorbereitung. Der Raum wird auf eine angenehme Temperatur gebracht, entspannende Musik läuft im Hintergrund und die Massageöle werden bereitgestellt. Hygiene ist besonders wichtig, daher werden alle Oberflächen und Materialien gründlich gereinigt.

🕙 10:00 Uhr – Erste Wellnessmassage

Der erste Kunde des Tages kommt. Nach einem kurzen Gespräch über individuelle Wünsche und eventuelle Unverträglichkeiten beginnt die Wellnessmassage. Wichtig ist dabei eine ruhige, entspannte Atmosphäre, die dem Kunden hilft, abzuschalten.

🕚 11:00 Uhr – Pause & Vorbereitung auf den nächsten Kunden

Nach der Massage werden Liege, Handtücher und verwendete Materialien gewechselt. Während einer kurzen Pause kann sich der Wellnessmasseur selbst entspannen oder sich auf den nächsten Kunden vorbereiten.

🕛 12:00 Uhr – Aromaölmassage mit ätherischen Ölen

Diese Wellnessanwendung kombiniert sanfte Berührungen mit der Wirkung von ätherischen Ölen. Lavendel, Zitrus oder Eukalyptus – je nach Kundenwunsch werden passende Öle verwendet, um die Entspannung zu vertiefen.

🕑 14:00 Uhr – Mittagspause

Ein gesunder Snack und eine kleine Pause helfen, Energie für den restlichen Tag zu sammeln. Viele Wellnessmasseure achten selbst auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance, um ihre eigene Entspannung zu bewahren.

🕒 15:00 Uhr – Hot Stone Massage

Die Kombination aus Wärme und sanften Massagetechniken macht diese Wellnessanwendung besonders beliebt. Die warmen Steine werden gezielt auf den Körper gelegt und sanft bewegt, um die Muskeln zu entspannen.

🕕 18:00 Uhr – Tagesabschluss & Pflege der Materialien

Nach dem letzten Kunden wird der Raum aufgeräumt und alle verwendeten Materialien gereinigt. Ein kurzer Rückblick auf den Tag hilft, eventuelle Anpassungen für den nächsten Tag vorzunehmen.


3️⃣ Wo arbeitet ein Wellnessmasseur?

Ein Wellnessmasseur kann an verschiedenen Orten tätig sein, z. B.:
🏨 In Wellnesshotels & Spas – für Gäste, die eine Auszeit vom Alltag suchen
🏠 In einer eigenen Praxis – für selbstständige Wellnessmasseure
🏢 In Fitnessstudios oder Wellnesszentren – als Ergänzung zum Sportangebot
🏖 Auf Kreuzfahrtschiffen oder in Resorts – für Kunden im Urlaub

Jede dieser Arbeitsmöglichkeiten hat ihre Vorteile. Wer gerne reist, kann sich für eine Anstellung in einem Wellnesshotel oder auf einem Kreuzfahrtschiff entscheiden. Wer lieber in einer festen Umgebung arbeitet, kann eine eigene Praxis eröffnen.


4️⃣ Welche Fähigkeiten braucht ein Wellnessmasseur?

Neben einer fundierten Ausbildung in Wellnessmassagen sind folgende Fähigkeiten wichtig:
Einfühlungsvermögen – Kunden sollen sich wohlfühlen
Ruhe & Geduld – Eine entspannte Atmosphäre ist das A und O
Hygienebewusstsein – Sauberkeit ist in der Wellnessbranche essenziell
Gute körperliche Fitness – Massieren kann körperlich anstrengend sein
Fachwissen über Öle & Techniken – Damit jede Massage ein Genuss wird


5️⃣ Wie wird man Wellnessmasseur?

Der Beruf des Wellnessmasseurs kann durch eine gezielte Ausbildung in Wellnessmassagen erlernt werden. Dabei ist wichtig zu wissen:

Wellnessmassagen haben keine medizinische Wirkung und unterscheiden sich von medizinischen Massagen oder Physiotherapie.
➡ Eine anerkannte Ausbildung vermittelt verschiedene Wellness-Techniken und theoretisches Wissen über Entspannung, Öle und den Körper.
➡ Nach der Ausbildung kann man sich entweder selbstständig machen oder in einem Wellnesshotel, Spa oder Fitnessstudio arbeiten.


Fazit: Ein Beruf mit viel Entspannung – aber auch Verantwortung

Als Wellnessmasseur bietet man Kunden eine Auszeit vom Alltag und sorgt für mehr Wohlbefinden. Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreich, erfordert aber auch Sorgfalt, Einfühlungsvermögen und Fachwissen. Wer gerne mit Menschen arbeitet und Entspannung vermitteln möchte, findet in diesem Beruf eine erfüllende Tätigkeit.

Wichtig: Wellnessmassagen sind keine medizinischen Behandlungen und ersetzen keine Physiotherapie! Sie dienen ausschließlich der Entspannung und dem Wohlbefinden.

Wenn du Interesse an einer Ausbildung zum Wellnessmasseur hast, solltest du eine qualifizierte Massageschule wählen, die dir fundiertes Wissen vermittelt.


 






Bitte beachte: Es werden bei uns nur Wellnessmassagen gelehrt, die man zu Entspannung und präventiv einsetzen kann. Beschriebene Massagen zur "Behandlung" von körperlichen oder psychischen Beschwerden dürfen nur präventiv eingesetzt werden!