Wie viel verdient ein Wellnessmasseur? Verdienstmöglichkeiten und Chancen

Einleitung: Wellnessmasseur – Ein Beruf mit Zukunft

Immer mehr Menschen suchen nach Wegen, Stress abzubauen und sich zu entspannen. Wellnessmassagen erfreuen sich daher wachsender Beliebtheit – und mit ihnen steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Wellnessmasseuren. Doch wie sieht es finanziell aus? Wie viel verdient ein Wellnessmasseur und welche Karrieremöglichkeiten gibt es?

In diesem Artikel erfährst du alles über die Verdienstmöglichkeiten, welche Faktoren dein Einkommen beeinflussen und wie du als Wellnessmasseur erfolgreich sein kannst.


1. Was macht ein Wellnessmasseur?

Ein Wellnessmasseur führt verschiedene Massagen durch, um die Entspannung und das Wohlbefinden seiner Kunden zu fördern. Dazu gehören:
Ganzkörpermassagen
Fußreflexzonenmassagen
Hot Stone Massagen
Aromaölmassagen
Ayurvedische Massagen

Wichtig: Ein Wellnessmasseur arbeitet ausschließlich im präventiven und entspannenden Bereich – medizinische Massagen, wie sie Physiotherapeuten oder medizinische Masseure durchführen, gehören nicht dazu.


2. Gehalt: Wie viel verdient ein Wellnessmasseur?

Angestellter Wellnessmasseur – Verdienst in Hotels & Spas

Als angestellter Wellnessmasseur in einem Hotel, Spa oder Wellnesscenter verdienst du in Deutschland durchschnittlich zwischen 2.000 € und 2.800 € brutto im Monat.

📌 Einflussfaktoren auf das Gehalt:
🔹 Größe & Standort des Arbeitgebers (z. B. Luxus-Spa vs. kleines Wellnessstudio)
🔹 Berufserfahrung & Weiterbildungen
🔹 Zusatzqualifikationen (z. B. ayurvedische Massage, Lomi Lomi Nui)
🔹 Trinkgelder – oft eine lukrative Einkommensquelle

💡 Beispiel Gehälter nach Branche:
🏨 Hotel/Spa: 2.000 € – 2.500 € brutto/Monat
💆‍♀️ Day Spa/Wellnessstudio: 2.200 € – 2.800 € brutto/Monat
Kreuzfahrtschiff: 2.500 € – 3.500 € brutto/Monat (+ Trinkgelder)

Selbstständiger Wellnessmasseur – Was ist möglich?

Viele Wellnessmasseure machen sich selbstständig, da sie dadurch flexibler arbeiten und ihr Einkommen selbst steuern können.

📌 Typische Preisgestaltung pro Massage (60 Minuten):
💆‍♂️ Klassische Wellnessmassage: 50 – 90 €
🦶 Fußreflexzonenmassage: 40 – 80 €
🔥 Hot Stone Massage: 70 – 120 €
🌿 Ayurvedische Massage: 80 – 150 €

💰 Monatliches Einkommen als Selbstständiger:

  • 10 Massagen pro Woche à 60 € = 2.400 € brutto/Monat
  • 20 Massagen pro Woche à 70 € = 5.600 € brutto/Monat
  • 30 Massagen pro Woche à 80 € = 9.600 € brutto/Monat

Wichtige Kosten für Selbstständige:
📌 Raummiete für ein Studio oder Praxis
📌 Materialkosten (Massageliege, Öle, Handtücher)
📌 Versicherungen (Berufshaftpflicht, Krankenversicherung)
📌 Marketing & Werbung (Website, Google My Business, Flyer)

Tipp: Selbstständige, die in ihrem eigenen Studio arbeiten oder mobile Massagen anbieten, haben oft höhere Einkünfte als Angestellte.


3. Zusatzeinnahmen & Verdienststeigerung als Wellnessmasseur

💡 Wie kannst du dein Einkommen steigern? Hier sind einige Ideen:

🔹 Weiterbildungen & Spezialisierungen: Je mehr Techniken du beherrschst, desto höher deine Preise. Kurse in Ayurveda-Massage oder Lomi Lomi erhöhen deine Verdienstmöglichkeiten.

🔹 Mobile Massage: Biete Hausbesuche oder Firmenmassagen an, um mehr Kunden zu erreichen.

🔹 Zusatzprodukte verkaufen: Massagelotionen, ätherische Öle oder Gutscheine steigern dein Einkommen.

🔹 Kurse & Workshops anbieten: Lehre Paarmassagen oder Selbstmassage-Techniken und verdiene zusätzliches Geld.

🔹 Online-Kurse oder YouTube-Videos: Baue dir eine Online-Präsenz auf und biete Massagetutorials an.


4. Fazit: Wie profitabel ist der Beruf des Wellnessmasseurs?

Ein Wellnessmasseur kann als Angestellter ein solides Gehalt erzielen, doch die lukrativsten Verdienstmöglichkeiten bietet die Selbstständigkeit. Mit der richtigen Strategie, Spezialisierungen und einem guten Marketing kannst du monatlich 3.000 € – 8.000 € oder mehr verdienen.

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Bitte beachte: Es werden bei uns nur Wellnessmassagen gelehrt, die man zu Entspannung und präventiv einsetzen kann. Beschriebene Massagen zur "Behandlung" von körperlichen oder psychischen Beschwerden dürfen nur präventiv eingesetzt werden!