Vom Hobby zum Beruf: Kann man von Massagen leben?

Viele Menschen entdecken ihre Leidenschaft für das Massieren und fragen sich: Kann man als Wellnessmasseur seinen Lebensunterhalt verdienen? Die Antwort lautet: Ja – mit der richtigen Ausbildung, Strategie und Kundenorientierung kann die Tätigkeit als Wellnessmasseur eine erfüllende und lukrative Berufswahl sein.

Doch wichtig zu betonen: Wellnessmassagen sind keine medizinischen oder therapeutischen Behandlungen. Ein Wellnessmasseur arbeitet ausschließlich im Bereich der Entspannung, Prävention und des Wohlbefindens.


1. Was macht ein Wellnessmasseur genau?

Ein Wellnessmasseur führt Massagen durch, die das allgemeine Wohlbefinden steigern, Stress abbauen und für Entspannung sorgen. Er kann in verschiedenen Bereichen tätig sein:

Wellnesshotels & Spas – Entspannungsmassagen für Gäste
Massage- und Wellnessstudios – Selbstständige oder angestellte Tätigkeit
Mobile Massagen – Kunden zu Hause oder in Unternehmen betreuen
Zusammenarbeit mit Fitnessstudios – Entspannungsmassagen nach dem Sport

👉 Wichtig: Ein Wellnessmasseur stellt keine Diagnosen und behandelt keine medizinischen Beschwerden. Seine Tätigkeit dient ausschließlich der Entspannung und dem Wohlbefinden der Kunden.


2. Wie wird man Wellnessmasseur?

Um professionell als Wellnessmasseur arbeiten zu können, ist eine fundierte Wellnessmassage-Ausbildung notwendig. Diese umfasst:

  • Ganzkörpermassage-Techniken
  • Fußreflexzonenmassage (nur im Wellnessbereich)
  • Aromaölmassagen & Hot-Stone-Massage
  • Lomi Lomi Massage
  • Entspannungsmassagen für Rücken und Nacken

Die Dauer der Ausbildung variiert je nach Kursanbieter und kann von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten reichen. Viele Massagekurse sind nebenberuflich möglich, sodass der Einstieg als Wellnessmasseur flexibel gestaltet werden kann.


3. Welche Voraussetzungen braucht man?

Die Tätigkeit als Wellnessmasseur ist nicht an eine medizinische Ausbildung gebunden. Allerdings sind einige Fähigkeiten besonders wichtig:

Freude am Umgang mit Menschen
Einfühlungsvermögen und gute Beobachtungsgabe
Körperliche Fitness und Ausdauer
Interesse an Wellness und Entspannungstechniken
Bereitschaft, sich regelmäßig weiterzubilden

Zusätzlich kann eine Ausbildung in Aromatherapie, Klangschalenmassage oder Ayurveda-Massage das eigene Angebot erweitern und attraktiver für Kunden machen.


4. Wie viel kann man als Wellnessmasseur verdienen?

Das Einkommen eines Wellnessmasseurs hängt von verschiedenen Faktoren ab:

🔹 Angestellt oder selbstständig?

  • In Spas und Hotels liegt das Gehalt zwischen 1.800 € und 2.500 € brutto monatlich.
  • Als selbstständiger Wellnessmasseur sind Stundenlöhne zwischen 50 € und 120 € möglich.

🔹 Standort & Zielgruppe

  • In Großstädten sind höhere Preise durchsetzbar als in ländlichen Regionen.
  • Wer gezielt eine hochwertige Klientel anspricht, kann höhere Einnahmen erzielen.

🔹 Zusatzangebote & Spezialisierung

  • Workshops, Seminare oder mobile Massagen in Unternehmen können das Einkommen steigern.
  • Spezielle Ayurveda- oder Lomi-Lomi-Massagen sind oft gefragter als Standard-Wellnessmassagen.

👉 Wichtig: Als selbstständiger Wellnessmasseur muss man sich um Buchhaltung, Marketing und Kundenakquise selbst kümmern.


5. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es?

Ein Wellnessmasseur arbeitet im präventiven und entspannenden Bereich und ist daher nicht an die gesetzlichen Vorgaben für medizinische Berufe gebunden. Dennoch gibt es einige rechtliche Punkte, die beachtet werden müssen:

📌 Gewerbeanmeldung: Wer als selbstständiger Wellnessmasseur arbeiten möchte, muss ein Gewerbe anmelden.
📌 Keine Heilversprechen: Ein Wellnessmasseur darf keine medizinischen Aussagen treffen oder Diagnosen stellen.
📌 Transparente Kommunikation: In Werbung und Kundenkommunikation muss klar sein, dass es sich um Wellnessmassagen und nicht um medizinische Behandlungen handelt.

👉 Tipp: Eine Berufshaftpflichtversicherung ist sinnvoll, um sich gegen mögliche Schäden oder Missverständnisse abzusichern.


6. Lohnt sich eine Karriere als Wellnessmasseur?

Ja, wenn man mit Leidenschaft, Fachwissen und Unternehmergeist an die Sache herangeht! Besonders wer sich als Spezialist für Wellnessmassagen positioniert und ein treues Kundenklientel aufbaut, kann gut von Massagen leben.

Vorteile des Berufs

Flexibilität – Selbstständige können ihre Arbeitszeiten selbst bestimmen.
Erfüllende Tätigkeit – Menschen zur Entspannung zu verhelfen, gibt viel zurück.
Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten – Von Wellnesshotels bis zu mobilen Massagen.
Weiterbildungsmöglichkeiten – Neue Techniken erweitern das Angebot.

Herausforderungen

Kundengewinnung – Gerade am Anfang ist es wichtig, aktiv Werbung zu machen.
Körperliche Belastung – Massagen erfordern Kraft und Ausdauer.
Selbstständigkeit erfordert Organisation – Marketing, Buchhaltung und Terminplanung gehören dazu.


Fazit: Vom Hobby zum Beruf – Mit Wellnessmassagen erfolgreich werden

Es ist durchaus möglich, als Wellnessmasseur seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wichtig sind eine gute Ausbildung, eine klare Positionierung im Wellnessbereich und eine kluge Vermarktung.

Wer sich spezialisiert, regelmäßige Kunden gewinnt und professionelle Massagetechniken beherrscht, kann in diesem Beruf eine erfüllende und lukrative Zukunft aufbauen.

Jetzt informieren und den ersten Schritt in Richtung beruflicher Veränderung machen!


 






Bitte beachte: Es werden bei uns nur Wellnessmassagen gelehrt, die man zu Entspannung und präventiv einsetzen kann. Beschriebene Massagen zur "Behandlung" von körperlichen oder psychischen Beschwerden dürfen nur präventiv eingesetzt werden!