Möchtest du Masseur werden und Menschen mit entspannenden Berührungen mehr Wohlbefinden schenken? Die Ausbildung zum Wellnessmasseur bietet dir eine großartige Möglichkeit, eine gefragte Fähigkeit zu erlernen und beruflich durchzustarten. Doch wie läuft eine Massageausbildung eigentlich ab? Welche Voraussetzungen brauchst du, und welche Karrierechancen hast du?
In diesem Guide erfährst du alles Wichtige rund um die Ausbildung zum Wellnessmasseur – von den ersten Schritten bis zur eigenen Praxis.
⚠ Wichtiger Hinweis: In diesem Artikel geht es ausschließlich um die Ausbildung zum Wellnessmasseur für nicht-medizinische, präventive und entspannende Massagen. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten oder medizinischen Masseur ist gesondert geregelt.
Als Wellnessmasseur führst du nicht-medizinische Massagen durch, die der Entspannung, Stressreduktion und dem Wohlbefinden dienen. Dazu gehören unter anderem:
✅ Ganzkörpermassage zur Tiefenentspannung
✅ Fußreflexzonenmassage zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte
✅ Hot Stone Massage mit warmen Steinen zur Muskelentspannung
✅ Aromaölmassage mit ätherischen Ölen für ein besonderes Dufterlebnis
✅ Ayurveda-Massagen aus der indischen Tradition
✅ Lomi Lomi Massage, die hawaiianische „Massage der liebenden Hände“
⚠ Wichtig: Wellnessmasseure bieten keine medizinischen oder therapeutischen Behandlungen an. Sie dürfen keine Diagnosen stellen oder Krankheiten behandeln.
Eine Ausbildung zum Wellnessmasseur ist für jeden möglich – unabhängig von Vorwissen oder beruflichem Hintergrund. Es gibt keine gesetzlichen Zulassungsvoraussetzungen.
💡 Persönliche Voraussetzungen, die von Vorteil sind:
✔ Freude am Umgang mit Menschen
✔ Einfühlungsvermögen und eine ruhige Ausstrahlung
✔ Interesse an Massagetechniken und Entspannung
✔ Körperliche Belastbarkeit für längere Massagesitzungen
✔ Bereitschaft, sich regelmäßig weiterzubilden
Viele Wellnessmasseure starten als Quereinsteiger, da die Ausbildung auch nebenberuflich möglich ist.
Die Massageausbildung für Wellnessmasseure besteht in der Regel aus theoretischen und praktischen Modulen, die je nach Anbieter variieren.
📌 Grundlagen der Massageanatomie (keine medizinische Ausbildung)
📌 Erlernen von verschiedenen Massagetechniken (z. B. Ganzkörpermassage, Ayurveda)
📌 Einsatz von Massageölen und Aromaessenzen
📌 Kundenkommunikation und Wohlfühlatmosphäre schaffen
📌 Hygienevorschriften für Wellnessmassagen
📌 Selbstständigkeit und rechtliche Grundlagen für Wellnessmassagen
Die Ausbildung kann je nach Anbieter zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten dauern. Es gibt:
➡ Intensivkurse (z. B. 2–6 Tage)
➡ Langfristige Schulungen (z. B. mehrere Monate berufsbegleitend)
⚠ Hinweis: Die Ausbildung zum Wellnessmasseur ist nicht staatlich geregelt. Daher gibt es keine einheitlichen Standards. Achte auf einen renommierten Anbieter mit erfahrenen Dozenten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Ausbildung zu absolvieren:
➡ Praxisnahes Lernen unter Anleitung erfahrener Dozenten
➡ Direkter Austausch mit anderen Teilnehmern
➡ Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme
➡ Flexibles Lernen von Zuhause aus
➡ Videos und Anleitungen für verschiedene Massagetechniken
➡ Geeignet für Theorie, aber begrenzte Praxisanwendung
Viele entscheiden sich für eine Kombination aus Online- und Präsenzkursen, um die besten Lernmethoden zu nutzen.
Nach der Ausbildung hast du verschiedene Karriereoptionen:
✅ Angestellter in einem Spa oder Wellnesshotel
✅ Mobile Massagen anbieten (z. B. für Unternehmen oder Privatkunden)
✅ Selbstständigkeit mit eigener Massagepraxis für Wellnessmassagen
✅ Zusätzlicher Service für Kosmetiker, Yogalehrer oder Heilpraktiker
⚠ Wichtig: Als Wellnessmasseur arbeitest du ausschließlich im Wellnessbereich. Medizinische Massagen oder Behandlungen sind Physiotherapeuten oder medizinischen Masseuren vorbehalten.
💡 Tipp: Viele starten ihre Karriere nebenberuflich und bauen sich langsam eine Stammkundschaft auf.
Das Einkommen hängt von verschiedenen Faktoren ab:
💰 Angestellte in Wellnesshotels oder Spas: ca. 1.800–3.000 € brutto/Monat
💰 Selbstständige Wellnessmasseure: je nach Kundenstamm und Preisen 30–90 € pro Massage
💡 Tipp für Selbstständige: Neben der Massage kannst du zusätzliche Einnahmen durch den Verkauf von Massageöl, Gutscheinen oder Workshops erzielen.
Wenn du als Wellnessmasseur arbeiten möchtest, musst du dein Gewerbe anmelden.
📌 Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1️⃣ Gewerbe anmelden (als Wellnessanbieter, nicht als medizinischer Masseur)
2️⃣ Berufshaftpflichtversicherung abschließen
3️⃣ Marketing & Website aufbauen
4️⃣ Netzwerk aufbauen & erste Kunden gewinnen
⚠ Wichtig: Kläre vorab mit deinem Gewerbeamt, welche Anforderungen in deiner Stadt gelten.
Die Massageausbildung zum Wellnessmasseur bietet dir eine tolle Möglichkeit, Menschen zu mehr Entspannung zu verhelfen. Du kannst die Ausbildung flexibel und berufsbegleitend absolvieren und hast danach verschiedene berufliche Optionen – ob angestellt oder selbstständig.
💡 Jetzt Massage lernen & beruflich durchstarten!
📌 Hast du Fragen zur Wellnessmassage Ausbildung? Schreib uns in den Kommentaren oder kontaktiere uns direkt!