Massagekurs als Nebenerwerb – so startest du als Masseurin oder Masseur

Du spielst mit dem Gedanken, neben deinem Hauptberuf etwas zu verändern? Viele unserer Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer haben genau so angefangen: mit dem Wunsch, etwas mit den Händen zu machen, Menschen etwas Gutes zu tun – und sich dabei ein zusätzliches Einkommen aufzubauen.

Ein Massagekurs kann der erste Schritt in genau diese Richtung sein. Und das Schöne daran: Du brauchst dafür weder eine medizinische Vorbildung noch ein großes Startkapital.

Warum Massage als Nebenerwerb so gut funktioniert

Es gibt nur wenige Tätigkeiten, bei denen du so flexibel arbeiten kannst wie als Wellnessmasseurin oder Wellnessmasseur:

  • Freie Zeiteinteilung: Du bestimmst selbst, wann du arbeitest – abends, am Wochenende, oder wenn es dir passt.
  • Geringe Startkosten: Eine Massageliege, gute Öle und etwas Werbung – mehr brauchst du am Anfang nicht.
  • Keine langen Ausbildungszeiten: Ein Wochenendkurs reicht für den Einstieg. Im Intensivkurs lernst du in 4 Tagen mehrere Techniken.
  • Hohe Nachfrage: Menschen suchen Entspannung – gerade in stressigen Zeiten ist der Bedarf groß.
  • Persönliche Erfüllung: Die direkte, positive Rückmeldung deiner Kunden ist ein schöner Ausgleich zum Büroalltag.

Was verdient man als Wellnessmasseur im Nebenerwerb?

Die Frage nach dem Verdienst ist natürlich berechtigt. Die Antwort hängt davon ab, wie viel Zeit du investieren möchtest und wo du arbeitest. Um dir eine realistische Vorstellung zu geben:

  • Eine 60-Minuten-Massage wird je nach Region für 50–80 € angeboten.
  • Wenn du zum Beispiel 4 Massagen pro Woche gibst, sind das bereits 200–320 € monatlich – bei einem überschaubaren Zeitaufwand von wenigen Stunden.
  • Mit steigender Erfahrung und einem wachsenden Kundenstamm sind höhere Umsätze möglich.

Natürlich ist das kein Versprechen – wie bei jeder Selbstständigkeit hängt der Erfolg von deinem Engagement, deiner Region und deinem Auftreten ab. Aber die Möglichkeit ist da, und viele unserer Absolventen nutzen sie erfolgreich.

Gewerbeanmeldung & rechtliche Grundlagen

Die gute Nachricht: Als Wellnessmasseurin oder Wellnessmasseur brauchst du keine Heilpraktikererlaubnis. Solange du Entspannungs- und Wellnessmassagen anbietest (keine medizinischen Behandlungen), reicht eine einfache Gewerbeanmeldung.

Die wichtigsten Schritte:

  1. Gewerbeschein beantragen – beim Gewerbeamt deiner Gemeinde, Kosten ca. 20–60 €.
  2. Kleinunternehmerregelung nutzen – bis 22.000 € Jahresumsatz bist du von der Umsatzsteuer befreit. Ideal für den Nebenerwerb.
  3. Berufshaftpflicht abschließen – eine spezielle Police für Masseure gibt es schon ab ca. 10 € im Monat.
  4. Arbeitgeber informieren – wenn du angestellt bist, solltest du deinen Arbeitgeber über die Nebentätigkeit informieren.

In unserem Kurs bekommst du ein Praxis-PDF mit allen Details zur Gewerbeanmeldung, Preisgestaltung und den ersten Schritten in die Selbstständigkeit.

Für wen eignet sich ein Massagekurs als Nebenerwerb?

Ehrlich gesagt: für fast jeden, der Freude am Umgang mit Menschen hat. Besonders häufig sehen wir in unseren Kursen:

  • Frauen, die sich ein zweites Standbein aufbauen möchten – flexibel neben Familie oder Teilzeitjob.
  • Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die etwas Sinnvolles mit ihren Händen machen wollen.
  • Berufstätige, die einen Ausgleich zum Bürojob suchen – und damit auch noch Geld verdienen können.
  • Paare, die gemeinsam einen Kurs besuchen und danach auch für Freunde und Familie massieren.
  • Therapeuten und Heilpraktiker, die ihr Angebot mit Wellnessmassagen ergänzen möchten.

Welcher Kurs ist der richtige Einstieg?

Wenn du nach dem Kurs direkt durchstarten möchtest, empfehlen wir den 4-Tage-Intensivkurs. In vier Tagen lernst du mehrere Massagetechniken und bekommst ein Zertifikat, mit dem du sofort arbeiten kannst.

Alternativ ist der Wellnessmassage-Grundkurs ein guter Einstieg für ein Wochenende. Danach kannst du mit weiteren Spezialkursen dein Repertoire erweitern:

Wie fange ich nach dem Kurs an?

Die ersten Schritte müssen nicht groß sein. Viele unserer Absolventen starten so:

  1. Im Bekanntenkreis anfangen – Familie, Freunde und Kollegen sind oft die ersten Kunden.
  2. Einen kleinen Raum einrichten – ein ruhiges Zimmer zu Hause reicht für den Anfang.
  3. Google-Profil anlegen – ein kostenloses Google-Business-Profil hilft dir, lokal gefunden zu werden.
  4. Mundpropaganda nutzen – zufriedene Kunden empfehlen dich weiter. Das ist nach wie vor der beste Weg.
  5. Schritt für Schritt wachsen – du musst nicht von heute auf morgen alles perfekt machen.

Fazit: Ein Massagekurs kann der Anfang sein

Ob als kleines Nebeneinkommen, als erster Schritt in die Selbstständigkeit oder einfach als persönliche Bereicherung – ein Massagekurs eröffnet dir Möglichkeiten, die du vorher vielleicht gar nicht auf dem Schirm hattest.

Das Wichtigste: Du brauchst keine besonderen Voraussetzungen. Nur die Bereitschaft, etwas Neues zu lernen und Menschen mit deinen Händen etwas Gutes zu tun. Dass du damit auch Geld verdienen kannst, ist ein schöner Nebeneffekt.

Du hast Fragen? Schreib uns oder ruf einfach an – wir beraten dich gerne, welcher Kurs für dich der richtige Einstieg ist.


 

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