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Wie mache ich mich als Wellnesstherapeut selbständig?
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Viele meiner Schüler wollen sich nach der Massageausbildung auch selbständig machen. Hier einige Hinweise, die Du beachten solltest.
Wesentlich mehr dazu und meine persönlichen Erfahrungen und Tipps gibt es dann in meinen Kursen - denn auch das ist Teil meiner Ausbildungen, wenn es gewünscht wird!Sich als Wellnessmasseur selbstständig zu machen ist eine spannende und erfüllende Entscheidung. Hier sind die wichtigsten Schritte und Aspekte, die Du beachten solltest:
1. Rechtliche Grundlagen & Gewerbeanmeldung
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Gewerbeanmeldung:
- Wellnessmassagen sind keine medizinischen Massagen. Daher reicht eine Gewerbeanmeldung beim zuständigen Ordnungs- oder Gewerbeamt.
- Berufsbezeichnung: „Wellnessmasseur“ oder „Wellnesspraktiker“.
- Ausnahme: Wenn du medizinische Massagen anbieten möchtest (z. B. Physiotherapie, Lymphdrainage), brauchst du eine staatlich anerkannte Ausbildung (z. B. als Masseur oder Physiotherapeut).
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Gesundheitsamt / Finanzamt:
- Informiere das Gesundheitsamt, ob deine Tätigkeit einer bestimmten Genehmigung bedarf.
- Anmeldung beim Finanzamt mit einer Steuernummer für die Rechnungsstellung.
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Kleinunternehmerregelung (§19 UStG):
- Falls dein Jahresumsatz unter 22.000 € liegt, kannst du dich von der Umsatzsteuer befreien lassen.
2. Businessplan & Positionierung
- Zielgruppe:
- Wer sind deine Kunden? (z. B. gestresste Berufstätige, Sportler, Senioren, Frauen, die Wellness lieben)
- Leistungen:
- Welche Massagen bietest du an? (z. B. Hot Stone, Aromaölmassage, Fußreflexzonenmassage, Lomi Lomi)
- Preiskalkulation:
- Stundensatz berechnen (Materialkosten, Raumkosten, Versicherungen etc.).
- Standortwahl:
- Eigener Praxisraum? Mobiler Service? Kooperation mit Hotels oder Fitnessstudios?
3. Versicherung & Rechtliche Absicherung
- Berufshaftpflichtversicherung:
- Falls Kunden Beschwerden nach einer Massage haben.
- Betriebshaftpflichtversicherung:
- Falls ein Kunde in deiner Praxis ausrutscht.
- Rechtsschutzversicherung:
- Schutz bei Vertragsstreitigkeiten.
4. Praxis oder mobiler Service?
- Eigene Praxis:
- Brauchst du geeignete Räumlichkeiten mit Hygienevorschriften.
- Miete und Einrichtung (Massageliege, Öle, Handtücher).
- Mobiler Masseur:
- Geringere Kosten, aber Transport & Flexibilität gefragt.
- Massageliege für unterwegs notwendig.
5. Marketing & Kundengewinnung
- Eigene Website:
- Buchungssystem, Preise, Leistungen, Kundenbewertungen.
- Google My Business & SEO:
- Damit du lokal gefunden wirst.
- Social Media & Werbung:
- Instagram, Facebook, Flyer in Fitnessstudios oder Hotels.
- Kooperationen:
- Mit Kosmetikstudios, Friseuren oder Gesundheitszentren.
6. Buchhaltung & Finanzen
- Einnahmen & Ausgaben dokumentieren:
- Software wie Lexware oder SevDesk nutzen.
- Steuern & Rechnungen:
- Umsatzsteuerregelung beachten.
- Gewerbesteuer & Einkommenssteuer:
- Je nach Gewinn zu zahlen.
7. Weiterbildung & Qualitätssicherung
- Fortbildungen besuchen:
- Neue Massagetechniken erlernen - zum Beispiel in der Wellnessschule Baumann.
- Kundenbewertungen sammeln:
- Google, Social Media oder eine eigene Website.
Fazit:
Die Selbstständigkeit als Wellnessmasseur bietet viel Freiheit, erfordert aber auch eine gute Planung. Starte mit einer Gewerbeanmeldung, einer klaren Positionierung und einem Marketingkonzept. Mit einer guten Absicherung und stetiger Weiterbildung kannst du langfristig erfolgreich sein.
Hast du bereits eine Idee, ob du mobil arbeiten möchtest oder eine eigene Praxis planst?
Dann sprich mit mir darüber, ich werde Dir gerne wertvolle Tipps geben.
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Das war nur eine kleine Auswahl - mehr dazu erfährst Du in jedem meiner Massagekurse
Denn mal unter uns: Du weißt jetzt so ungefähr, was Du beachten solltest. Aber was genau mußt Du jetzt tun?Ich habe das alles schon lange hinter mich gebracht, bin ich doch seit weit über 10 Jahren selbständig. Du kannst also von meinem Wissen profitieren, denn das spart Dir eine Menge an wertvoller Zeit und: Geld!


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