Krank als Masseurin: absagen oder arbeiten?
Der Wecker klingelt, der Hals kratzt, im Kalender stehen vier Termine. Wer angestellt ist, ruft an und legt sich wieder hin. Wer selbstständig ist, rechnet erst einmal nach, was der Tag kostet. Das ist die ehrliche Ausgangslage — und trotzdem gibt es Fälle, in denen die Rechnung keine Rolle spielen darf.
Kurzantwort
Bei Fieber, bei Infekten mit Husten und Schnupfen, bei Magen-Darm-Beschwerden und bei offenen oder entzündeten Hautstellen an den Händen wird nicht gearbeitet. Das ist keine Frage der Härte gegen sich selbst, sondern eine Frage der Arbeitsform: Eine Stunde Körperkontakt in einem kleinen, warmen Raum lässt keinen Abstand zu. Absagen kostet Geld — deshalb gehören Rücklage und die Frage nach dem Krankengeld-Anspruch in die Planung, bevor der erste Krankheitstag kommt. Und: Wer früh, persönlich und mit Ersatztermin absagt, verliert praktisch nie einen Kunden.
Die Entscheidung, die niemand gern trifft
Angestellte haben Lohnfortzahlung. Wir haben einen Kalender, in dem an einem abgesagten Dienstag nichts nachrückt. Vier Behandlungen abzusagen heißt: ein Tagesumsatz weg, die Miete läuft weiter, die Versicherungen laufen weiter. Deshalb ist der Reflex, sich zusammenzureißen, verständlich, und ich kenne ihn selbst gut genug.
Das Problem an diesem Reflex ist, dass er die Rechnung falsch aufmacht. Er stellt den ausgefallenen Tag gegen null. Tatsächlich steht auf der anderen Seite auch etwas: eine Stammkundin, die sich bei mir ansteckt und zwei Wochen später wegbleibt. Eine Empfehlung, die nicht ausgesprochen wird. Ein Ruf, der sich in einer Kleinstadt schneller herumspricht, als einem lieb ist. Und im ungünstigsten Fall die eigene Erkrankung, die sich verschleppt und aus einem Tag drei Wochen macht.
Ich habe für mich deshalb entschieden, diese Abwägung nicht jedes Mal neu zu führen. Es gibt eine Liste von Fällen, in denen ich nicht arbeite, und die diskutiere ich morgens um sieben nicht mit mir selbst. Alles andere wäre eine Entscheidung, die ein kranker Mensch mit Fieber über einen kranken Menschen mit Fieber trifft.
Die klaren Fälle
Diese Tabelle ist meine persönliche Arbeitsgrundlage, keine medizinische Einteilung. Sie sagt nichts darüber aus, wie krank jemand ist — nur darüber, ob ich mit dieser Symptomatik jemanden anfasse.
| Symptomatik | Meine Entscheidung | Grund |
|---|---|---|
| Fieber oder erhöhte Temperatur | absagen | Der Körper braucht Ruhe, und körperliche Arbeit ist das Gegenteil davon |
| Infekt mit Husten und Schnupfen | absagen | Über einem liegenden Gast gibt es keinen Abstand und kein Wegdrehen |
| Magen-Darm-Beschwerden | absagen, auch bei leichtem Verlauf | Übertragung erfolgt leicht, und eine Behandlung lässt sich nicht unterbrechen |
| Offene, nässende oder entzündete Haut an den Händen | absagen oder mit der anderen Hand nicht arbeiten | Direkter Hautkontakt ist die Arbeitsgrundlage — hier gibt es keinen Kompromiss |
| Bindehautentzündung, ungeklärter Hautausschlag | absagen und abklären lassen | Solange die Ursache unklar ist, ist die Übertragbarkeit unklar |
| Halskratzen ohne weitere Symptome | Einzelfall, Tag beobachten | Häufig der Beginn — ich plane den Folgetag vorsorglich um |
| Restschnupfen am Ende eines Infekts | Einzelfall, mit strengerer Hygiene | Siehe Abschnitt weiter unten |
| Rückenschmerzen, Migräne, Erschöpfung | Einzelfall nach Leistungsfähigkeit | Nicht ansteckend, aber eine halbherzige Behandlung schadet dem Ruf |
Der letzte Punkt wird oft übersehen. Eine Massage, bei der ich nach zwanzig Minuten leer bin, ist keine Massage, für die ich guten Gewissens Geld nehme. Der Gast merkt das, auch wenn er nichts sagt — und der Vergleich zur letzten Behandlung fällt dann schlecht aus. Wer sich unsicher ist, wie viel Substanz ein Arbeitstag überhaupt braucht, findet die Einschätzung dazu unter Wie viele Massagen pro Tag.
Warum unser Maßstab strenger ist als im Büro
Ich höre manchmal: „Andere gehen doch auch mit Schnupfen ins Büro." Stimmt. Nur ist das eine andere Arbeitssituation, und der Unterschied ist nicht klein.
Im Büro sitzen Menschen mit Abstand, in einem meist größeren Raum, angezogen, aufrecht und mit der Möglichkeit, sich abzuwenden oder rauszugehen. Bei uns liegt ein Mensch weitgehend unbekleidet auf einer Liege, ruhig atmend, in einem kleinen, warmen Raum, und wir stehen die ganze Zeit unmittelbar über ihm. Der Gast kann nicht ausweichen. Er hat sich außerdem bewusst in eine Situation begeben, in der er sich fallen lässt — und genau dieses Vertrauen ist die Grundlage der ganzen Arbeit. Über eine solche Situation lässt sich nicht sagen: Ein bisschen Husten ist schon in Ordnung.
Dazu kommt ein praktischer Punkt: Viele Gäste kommen mit einem Anlass, bei dem sie ohnehin geschont gehören — ältere Menschen, Menschen nach Operationen, Menschen in belastenden Lebensphasen. Was für einen gesunden Dreißigjährigen ein Schnupfen ist, kann für den nächsten Gast etwas ganz anderes bedeuten. Wir wissen nicht, wer nach uns dran ist und wen dieser Gast am Abend besucht. Die Nähe, die diesen Beruf ausmacht, ist auch das, was ihn hier verpflichtet — dazu passt der Grundgedanke aus Nähe und Grenzen.
Ich unterrichte Massage. Ob du arbeitsfähig bist, ob eine Erkrankung ansteckend ist, wie lange sie es bleibt und wann du wieder anfangen kannst — das kann und darf ich nicht beurteilen. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Einschätzung. Bei Fieber, das nicht sinkt, bei Atemnot, bei starken oder ungewohnten Schmerzen, bei anhaltendem Erbrechen oder Durchfall und bei jeder Hautveränderung, die sich ausbreitet oder entzündet, gehört die Abklärung in eine ärztliche Praxis — unabhängig davon, was im Kalender steht. Für einzelne meldepflichtige Erkrankungen gibt es zudem infektionsschutzrechtliche Vorgaben; zuständig dafür ist das Gesundheitsamt, siehe auch Hygiene und Gesundheitsamt.
Wenn du mit Restsymptomen arbeitest
Es gibt den Bereich dazwischen: Der Infekt ist durch, Fieber gab es seit Tagen nicht mehr, aber die Nase läuft noch ein bisschen. Ich arbeite in solchen Fällen manchmal — und dann mit einer Sorgfalt, die über meinen Normalbetrieb hinausgeht.
- Hände vor und nach jedem Kontakt waschen oder desinfizieren, und zwar in voller Einwirkzeit statt in drei Sekunden
- Nicht ins eigene Gesicht fassen — das ist der Weg, über den die eigenen Hände zur Übertragungsquelle werden
- Taschentücher außerhalb des Raums, Händedesinfektion danach, kein Griff in die Hosentasche zwischendurch
- Abstand zum Gesicht des Gastes halten, Kopf- und Gesichtsarbeit an diesem Tag weglassen
- Gründlich lüften zwischen den Terminen, auch wenn es Zeit kostet
- Wäsche und Flächen wie immer, aber ohne Abkürzung — dazu Handtücher und Wäsche
- Offen ansprechen, wenn etwas hörbar oder sichtbar ist. Ein Gast, der selbst entscheiden darf, fühlt sich respektiert; einer, der es merkt und nichts sagen kann, nicht.
Der letzte Punkt ist mir der wichtigste. Wenn ich morgens noch einmal huste, rufe ich vorher an und sage es. In etwa der Hälfte der Fälle sagt der Gast: kein Problem. In der anderen Hälfte verschieben wir. Beide Antworten sind in Ordnung — was nicht in Ordnung wäre, ist, ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Kurzfristig absagen, ohne Kunden zu verlieren
Die Sorge dahinter ist real: Wer absagt, wirkt unzuverlässig. Meine Erfahrung nach vielen Jahren ist eine andere — es kommt fast ausschließlich darauf an, wie abgesagt wird. Eine gute Absage ist früh, persönlich, kurz und enthält bereits die Lösung.
| So besser nicht | So mache ich es |
|---|---|
| Kurznachricht zwei Stunden vorher | Anruf, so früh wie möglich, notfalls um sieben Uhr morgens |
| „Ich bin leider krank." | „Ich habe mir einen Infekt eingefangen und möchte Sie damit nicht anhusten." |
| Ausführliche Schilderung der Symptome | Ein Satz zum Grund, keine Details |
| Dreimal entschuldigen | Einmal entschuldigen, dann nach vorn schauen |
| „Melden Sie sich, wenn Sie einen neuen Termin wollen." | „Ich hätte Donnerstag um 14 Uhr oder Freitag um 10 Uhr — was passt Ihnen besser?" |
| Ausfallgebühr wegen Absage diskutieren | Bei meiner eigenen Absage zahlt niemand etwas, das ist selbstverständlich |
| Wortlos verschwinden und später erklären | Wenn niemand erreichbar ist: Nachricht mit Terminvorschlag, danach noch einmal anrufen |
Die Kulanz an dieser Stelle kostet wenig und bringt viel. Ich biete bei einer von mir verschuldeten Absage den Ersatztermin bevorzugt an, also auch außerhalb der Zeiten, die ich sonst offen halte. Das kostet mich einmal Flexibilität und ersetzt jede Entschuldigung. Umgekehrt gilt bei mir dieselbe Großzügigkeit für Gäste, die krank absagen — wie ich sonst mit Terminausfällen umgehe, steht unter No-Shows und Terminausfälle.
Was ein Ausfalltag finanziell bedeutet
Krankheitstage sind in diesem Beruf kein Sonderfall, sondern eine planbare Größe. Wer sie nicht einplant, plant zu knapp. Praktisch heißt das für mich dreierlei:
Erstens gehört ein Puffer für Ausfalltage in die Preiskalkulation. Ein Stundensatz, der nur aufgeht, wenn man zwölf Monate durcharbeitet, ist kein Stundensatz, sondern ein Wunsch. Wie ich das rechne, steht in Massagepreise kalkulieren. Zweitens gehört eine Rücklage auf ein separates Konto, an das man nicht beiläufig herangeht; die Buchhaltung liefert die Zahlen dafür, siehe Buchhaltung und EÜR. Drittens gehört die Frage geklärt, was bei längerem Ausfall überhaupt greift.
Zu diesem dritten Punkt halte ich mich bewusst kurz und allgemein: Für Selbstständige ist ein Anspruch auf Krankengeld nicht automatisch gegeben, sondern hängt davon ab, wie und wo man versichert ist. Es gibt dafür Wahltarife und ergänzende Absicherungen, und es gibt eine Karenzzeit, ab der überhaupt gezahlt wird. Welche Variante für dich sinnvoll ist, ist eine Frage an deine Krankenkasse und gegebenenfalls an eine Versicherungsberatung — nicht an einen Ratgebertext und auch nicht an mich. Einen Überblick über die Themen, die man dabei durchgehen sollte, geben Krankenversicherung für Selbstständige und Versicherungen im Überblick. Ich nenne hier bewusst keine Beträge und keine Fristen, weil sich beides ändert und weil es vom Einzelfall abhängt.
Sich selbst schützen im engen Kontakt
Wer viele Menschen berührt, hat mehr Kontakte als die meisten. Die wirksamen Maßnahmen sind trotzdem die unspektakulären:
- Händehygiene konsequent, nicht nur sichtbar — inklusive Daumen und Fingerkuppen, siehe Hände pflegen
- Nicht ins Gesicht fassen zwischen Handkontakt und Händewaschen
- Lüften zwischen den Terminen, besonders in kleinen Räumen
- Genug trinken — in einem warm gehaltenen Behandlungsraum trocknen die Schleimhäute schneller aus, als man denkt
- Echte Pausen statt durchgetakteter Tage. Ein erschöpfter Körper steckt sich leichter an, das gilt auch ohne Studienlage als Alltagserfahrung.
- Kranke Gäste gar nicht erst behandeln. Das ist der wirksamste Punkt der ganzen Liste.
Wenn der Gast krank kommt
Das passiert regelmäßig, und meistens nicht aus Rücksichtslosigkeit: Wer einen Gutschein hat, drei Wochen auf den Termin gewartet hat oder eine Ausfallgebühr fürchtet, kommt eben mit Schnupfen. Genau deshalb muss man es ihm leicht machen, das nicht zu tun.
Bei der Terminvereinbarung: „Wenn Sie krank werden, sagen Sie einfach ab — das kostet Sie nichts. Ich möchte Sie nicht mit Fieber auf der Liege haben und die Gäste nach Ihnen auch nicht." Und wenn doch jemand sichtbar krank vor der Tür steht: „So wie es Ihnen gerade geht, verschieben wir das lieber. Für Sie ist das angenehmer, und für die Gäste nach Ihnen ist es fairer. Ich hätte nächste Woche Dienstag oder Donnerstag — was passt besser?" Freundlich, bestimmt, keine Diskussion über den Gesundheitszustand, sofort ein neuer Termin und ausdrücklich keine Ausfallgebühr.
Wichtig ist die Reihenfolge: erst die Entscheidung, dann der Ersatztermin, dann der Verzicht auf die Gebühr. Wer zuerst über Geld spricht, macht daraus eine Verhandlung. Wer zuerst den neuen Termin nennt, macht daraus eine Selbstverständlichkeit. Gäste, die trotzdem darauf bestehen, behandelt zu werden, sind selten — aber es gibt sie, und dann ist es eine Frage der eigenen Standfestigkeit, nicht der Höflichkeit. Wie ich mit solchen Situationen umgehe, steht unter Schwierige Kunden und Grenzfälle.
Und noch etwas, das ich mir angewöhnt habe: Ich frage bei der Begrüßung ohnehin, wie es geht. Nicht als Floskel, sondern weil die Antwort oft schon alles sagt. Es ist deutlich leichter, an der Tür zu verschieben als nach zehn Minuten auf der Liege.
Häufige Fragen
Wann sage ich als Masseurin Termine ab?
Bei Fieber, bei einem Infekt mit Husten und Schnupfen, bei Magen-Darm-Beschwerden und bei offenen oder entzündeten Hautstellen an den Händen sage ich ab. Das sind für mich keine Ermessensfälle, sondern feste Grenzen. Alles andere entscheide ich einzeln — mit dem Maßstab, ob ich selbst so behandelt werden möchte.
Warum gilt bei körpernaher Arbeit ein strengerer Maßstab als im Büro?
Weil der Abstand fehlt. Wir arbeiten eine Stunde lang unmittelbar über einem Menschen, der entspannt und ruhig atmet, in einem meist kleinen, warmen Raum. Es gibt keine Distanz, keine Trennscheibe und keine Möglichkeit, sich abzuwenden. Dieselbe Erkältung, die im Büro ein Schnupfentag ist, ist hier eine Zumutung für den Gast.
Wie sage ich kurzfristig ab, ohne Kunden zu verlieren?
Früh, persönlich und mit einem konkreten Ersatztermin. Ich rufe an, statt nur zu schreiben, nenne den Grund in einem Satz ohne Details, entschuldige mich einmal und biete sofort zwei neue Termine an. Wer so absagt, verliert erfahrungsgemäß niemanden — Menschen rechnen es einem eher an, dass sie nicht angehustet wurden.
Darf ich mit leichten Restsymptomen arbeiten?
Das ist eine Einzelfallentscheidung, und sie liegt bei mir bei: kein Fieber, kein produktiver Husten, keine laufende Nase, keine Magen-Darm-Symptome, und die Leistungsfähigkeit reicht für eine ganze Behandlung. Wenn ich arbeite, halte ich mich beim Händewaschen, Lüften und beim Abstand zum Gesicht des Gastes noch strenger an meine eigenen Regeln als sonst.
Was mache ich finanziell, wenn ich ausfalle?
Ausfalltage sind in diesem Beruf keine Ausnahme, sondern eine planbare Größe: Wer nicht massiert, verdient nichts. Deshalb gehört eine Rücklage für krankheitsbedingte Ausfälle in die Kalkulation, genauso wie die Frage nach dem Krankengeld-Anspruch beziehungsweise einem Wahltarif in der Krankenversicherung. Welche Regelung für dich gilt, klärst du mit deiner Krankenkasse — das ist keine Sache, die man aus einem Ratgeber übernimmt.
Wie schütze ich mich selbst im engen Kundenkontakt?
Mit den unspektakulären Dingen: konsequent Hände waschen und desinfizieren, zwischen den Terminen lüften, nicht ins eigene Gesicht fassen, ausreichend trinken, echte Pausen einhalten und die Anzahl der Behandlungen pro Tag realistisch halten. Der wirksamste Punkt ist außerdem, Gäste mit Infekt gar nicht erst auf die Liege zu lassen.
Wie schicke ich einen kranken Gast höflich wieder nach Hause?
Freundlich, bestimmt und ohne Diskussion über den Gesundheitszustand. Mein Satz lautet sinngemäß: So wie es Ihnen gerade geht, verschieben wir das lieber — für Sie ist das angenehmer und für die Gäste nach Ihnen auch. Und dann sofort ein neuer Termin, ohne Ausfallgebühr. Das ist der Moment, in dem sich entscheidet, ob jemand sich abgewiesen oder gut behandelt fühlt.
Soll ich eine Ausfallregelung für Krankheitsfälle im Voraus festlegen?
Ja. Es ist deutlich leichter, eine Regelung zu haben, als sie im Einzelfall zu erfinden. Bei mir heißt sie: Wer krank ist, sagt ab und zahlt nichts — in beide Richtungen. Diese Regel steht bei der Terminvereinbarung dabei, und sie erspart genau die Gespräche, die sonst am Empfang stattfinden.
Quellen und Anlaufstellen
- Eigene Erfahrungen aus Praxis und Kursleitung seit 2012, Massageschule Baumann
- Hausärztliche Praxis — die zuständige Stelle für die Beurteilung von Arbeitsfähigkeit und Ansteckungsfähigkeit
- Örtliches Gesundheitsamt — zuständig für Hygieneanforderungen an körpernahe Dienstleistungen und für infektionsschutzrechtliche Fragen
- Eigene Krankenkasse — Auskunft zu Krankengeld, Wahltarifen und Karenzzeiten für Selbstständige
- Unabhängige Versicherungsberatung — für die Frage nach ergänzender Absicherung bei längerem Ausfall
Erfahrungsbericht, keine medizinische und keine versicherungsrechtliche Beratung. Dieser Text beschreibt, wie ich als Selbstständiger mit eigener Krankheit im Terminkalender umgehe. Er enthält keine Diagnosen, keine Aussagen zu Ansteckungswegen oder Krankheitsverläufen und keine Empfehlung zu einem bestimmten Versicherungsprodukt. Ob du arbeitsfähig bist, beurteilt eine ärztliche Praxis; welche Absicherung für dich gilt, klärst du mit deiner Krankenkasse oder einer Versicherungsberatung. Stand dieser Seite: 5. August 2026.