Die Rückenmassage Schritt für Schritt

Stand: 5. August 2026 · Erfahrungsbericht von Peter Baumann, Massageschule Baumann in Aalen · Lesezeit ca. 8 Minuten

Der Rücken ist die Region, mit der fast jeder anfängt — und die, an der man am schnellsten hört, ob jemand einen Plan hat. Der Unterschied liegt selten an den Griffen. Er liegt an der Reihenfolge.

Kurzantwort

Erstkontakt und Öl · großflächig ausstreichen · Rückenstrecker beidseits der Wirbelsäule · Schulterblattbereich und Ränder · Schulter-Nacken-Übergang · Flanken · Übergang zum Gesäßansatz · lange Züge zum Abschluss. Ausgespart bleiben Dornfortsätze, Nierenlager und seitlicher Hals. Für eine reine Rückenmassage rechne ich mit rund 30 Minuten — das ist meine eigene Einteilung, keine Vorschrift.

Warum die Reihenfolge mehr entscheidet als der einzelne Griff

Wenn ich im Kurs jemandem beim ersten Rücken zusehe, fällt mir fast nie ein falscher Griff auf. Was auffällt, ist die Sprunghaftigkeit: oben anfangen, in die Mitte springen, kurz an der Schulter bleiben, wieder nach unten, dann fällt einem das Schulterblatt wieder ein. Handwerklich ist an keiner einzelnen Bewegung etwas auszusetzen. Trotzdem entsteht kein Gefühl von Ruhe, weil der Gast nie weiß, woran er ist.

Eine feste Reihenfolge nimmt genau dieses Problem weg. Sie ist kein Korsett, sondern eine Entlastung: Solange du weißt, was als Nächstes kommt, kannst du deine Aufmerksamkeit auf das legen, was unter den Händen passiert. Die einzelnen Bausteine — Ausstreichen, Kneten, gezielte Reibung — habe ich unter Die Grundgriffe der klassischen Massage beschrieben. Hier geht es darum, in welcher Ordnung sie am Rücken zusammenkommen.

Der Ablauf im Überblick

So sieht meine Reihenfolge für eine reine Rückenmassage von rund 30 Minuten aus. Die Minutenangaben sind grobe Orientierung aus meiner eigenen Einteilung, nicht mehr:

SchrittEtwaWas passiert
1. Erstkontakt1 minBeide Hände flächig auflegen, ruhig halten, nicht sofort bewegen
2. Öl auftragen2 minÖl in den eigenen Händen anwärmen, dann in langen Bahnen verteilen
3. Großflächiges Ausstreichen4 minGanze Fläche, langsames Tempo, immer herzwärts, Hand mit vollem Kontakt
4. Rückenstrecker7 minBeide Rinnen neben der Wirbelsäule, Handballen und Unterarm, nie darauf
5. Schulterblattbereich5 minFläche über dem Blatt, dann die Ränder nachfahren, Knetungen und Zirkelungen
6. Schulter-Nacken-Übergang4 minVom Hals zur Schulterhöhe ausstreichen und kneten, Hals seitlich bleibt frei
7. Seitliche Rumpfpartien3 minFlanken von unten nach oben, flächig, kein Zwicken an der Taille
8. Übergang zum Gesäßansatz2 minKreuzbein umkreisen, oberer Gesäßansatz nur mit Einverständnis
9. Abschluss2 minLange Züge über die ganze Fläche, immer ruhiger, Hände zuletzt liegen lassen

Erstkontakt und Öl

Die erste Berührung entscheidet über mehr als alles, was danach kommt. Sie ist flächig, warm und angekündigt: „Ich lege jetzt die Hände auf." Dann beide Handflächen auf den Rücken legen — eine zwischen die Schulterblätter, eine aufs Kreuzbein — und einfach liegen lassen. Fünf bis zehn Sekunden, ohne zu bewegen. Das wirkt beim Üben wie verlorene Zeit und ist es nicht.

Das Öl kommt nie kalt auf die Haut. Ich gebe zwei bis drei Pumpstöße in die eigene Handfläche, reibe kurz und trage es in langen Bahnen auf: vom Kreuzbein hoch bis zu den Schultern, außen wieder herunter. Nachlegen kann man jederzeit, wegnehmen nicht — deshalb lieber sparsam anfangen. Welches Öl geeignet ist und ob es Unverträglichkeiten gibt, gehört ins Vorgespräch und nicht auf die Liege.

Großflächiges Ausstreichen

Jetzt kommen vier Minuten, in denen scheinbar wenig passiert. Lange Ausstreichungen mit der vollen Handinnenfläche, vom Kreuzbein zu den Schultern, über die Schultern hinweg, außen an den Flanken wieder herunter. Immer herzwärts, immer im gleichen Tempo, ohne den Kontakt abreißen zu lassen. Ich zähle im Kopf mit: Eine Bahn vom Becken bis zur Schulter darf gut acht Sekunden dauern.

Diese Phase hat einen praktischen Zweck über das Angenehme hinaus: Deine Hände lernen den Rücken kennen. Wo ist er breit, wo schmal, wo liegt das Schulterblatt, wo endet der Rippenbogen. Das kannst du sehen, aber verlässlich weißt du es erst, wenn du zwanzig Mal darübergegangen bist. Welche Strukturen du dabei überhaupt unterscheiden solltest, habe ich unter Die Muskeln, die du kennen musst zusammengestellt.

Die Rückenstrecker

Jetzt wird es konkreter. Beidseits der Wirbelsäule verlaufen zwei kräftige Muskelstränge in einer erkennbaren Rinne. Genau dort wird gearbeitet — und ausschließlich dort, nicht auf dem Knochen dazwischen.

Ich beginne mit dem Handballen: von unten nach oben, langsam, mit verlagertem Körpergewicht statt mit Armkraft. Dann derselbe Weg mit dem Unterarm, was deutlich mehr Fläche und mehr Ruhe erzeugt. Erst danach, wenn die Region mehrfach flächig bearbeitet wurde, werden Knetungen und einzelne gezielte Zirkelungen sinnvoll. Wie viel Gewicht dabei aufliegen darf und woran du die Grenze erkennst, steht ausführlich unter Richtiger Massagedruck.

Die Rinne, nicht der Knochen

Die Dornfortsätze der Wirbelsäule liegen bei den meisten Menschen direkt unter der Haut. Punktueller Druck darauf ist unangenehm bis schmerzhaft und bringt nichts. Wenn du unsicher bist, ob du noch in der Rinne bist: Leg beide Daumen nebeneinander auf die Mitte, spreize sie einen Daumenbreit nach außen — dort liegt der Muskel. Über die Wirbelsäule selbst geht die Hand nur flächig hinweg, ohne Gewicht.

Schulterblattbereich und seine Ränder

Der Bereich um das Schulterblatt ist der Teil, den die meisten Gäste am deutlichsten wahrnehmen. Ich arbeite ihn in drei Durchgängen: erst die Fläche über dem Blatt flächig mit dem Handballen, dann die Ränder, dann noch einmal flächig zum Abschluss.

Die Ränder sind der eigentliche Punkt. Das Schulterblatt hat eine obere Kante, eine innere Kante zur Wirbelsäule hin und eine deutlich tastbare Gräte quer darüber. Mit den Fingerkuppen fährst du diese Kanten langsam nach, ohne darunterzuhebeln und ohne auf dem Knochen selbst zu drücken. Wenn der Arm des Gastes seitlich neben dem Körper liegt statt nach oben gestreckt, ist die innere Kante besser erreichbar — das ist ein Handgriff, der im Kurs regelmäßig für ein Aha sorgt.

Schulter-Nacken-Übergang

Vom Schulterblatt geht es weiter nach oben. Hier arbeite ich am liebsten vom Kopfende aus: Beide Hände legen sich auf den Schulter-Nacken-Übergang und streichen nach außen zu den Schultergelenken hin aus, danach folgen Knetungen des Muskelwulstes, der von der Halsseite zur Schulterhöhe zieht.

Zwei Dinge bleiben dabei außen vor. Erstens der seitliche und vordere Hals — dort verlaufen empfindliche Strukturen, und tiefe Griffe haben da nichts zu suchen. Zweitens jede Zugbewegung am Kopf. Wenn ein Gast angibt, dass ihn dieser Bereich besonders beschäftigt, bleibe ich trotzdem im Wellnessrahmen: mehr Zeit, flächigere Griffe, langsameres Tempo — und keine Aussage darüber, woher es kommt oder was es bedeutet. Das ist nicht meine Zuständigkeit, und ein Satz zu viel an dieser Stelle ist schneller gesagt als zurückgenommen.

Seitliche Rumpfpartien und Übergang zum Gesäßansatz

Die Flanken werden gern vergessen. Dabei sind sie eine der angenehmsten Partien überhaupt, weil dort selten jemand hinfasst. Gearbeitet wird flächig, von der Hüfte nach oben Richtung Achsel, mit beiden Händen im Wechsel. An der Taille selbst nicht zwicken: Viele Menschen sind dort kitzelig, und die Reaktion zerstört die Ruhe der ganzen Massage. Das Mittel dagegen ist nicht weniger Druck, sondern mehr Fläche — die ganze Handinnenfläche mit Gewicht statt Fingerspitzen mit Gefühl.

Nach unten hin endet der Rücken nicht am Hosenbund. Der Übergang zum Kreuzbein und zum oberen Gesäßansatz gehört fachlich dazu, ist aber eine Region, bei der Abdeckung und Einverständnis zusammengehören. Ich frage im Vorgespräch danach, decke sauber ab und arbeite mit flächigen Kreisen um das Kreuzbein herum, nicht darauf. Die Tuchführung dazu beschreibe ich unter Abdeckung und Tuchtechnik.

Abschluss mit langen Zügen

Die letzten zwei Minuten sind der Weg zurück in die Fläche. Dieselben langen Ausstreichungen wie am Anfang, aber langsamer und mit weniger Gewicht, bis die Bewegung fast von selbst ausläuft. Dann beide Hände auf den Schultern liegen lassen, ein paar Sekunden, und erst dann langsam abheben.

Das ist der Teil, an den sich Menschen erinnern, und der Teil, den Anfänger am ehesten kürzen, weil die Zeit knapp wird. Meine Empfehlung: Wenn du merkst, dass du nicht durchkommst, kürze in der Mitte — nie am Anfang und nie am Ende. Ein Rücken, bei dem eine Partie ausgelassen wurde, fällt kaum auf. Ein Rücken, der abrupt endet, immer.

Warum von flächig ins Punktuelle und wieder zurück

Der Bogen, der sich durch den ganzen Ablauf zieht, ist immer derselbe: großflächig anfangen, in die Mitte hinein genauer werden, dann wieder aufmachen. Dafür gibt es zwei praktische Gründe.

Der erste: Eine Region, die vorher mehrfach flächig bearbeitet wurde, nimmt gezielte Griffe anders an. Wer nach zwei Ausstreichungen sofort mit dem Daumen einsteigt, spürt Gegendruck — der Körper reagiert auf etwas, das er nicht kommen sah. Der zweite Grund betrifft das Ende: Wer punktuell aufhört und dann die Hand einfach abnimmt, hinterlässt ein unfertiges Gefühl. Die Rückkehr in die Fläche schließt die Region ab, so wie man einen Satz zu Ende spricht.

Die Tabuzonen am Rücken

ZoneWarum ich sie ausspareWas ich stattdessen mache
Dornfortsätze der WirbelsäuleKnochen direkt unter der Haut, druckempfindlichIn den beiden Rinnen daneben arbeiten
Nierenlager, unterhalb der letzten RippenWenig knöcherner Schutz, tiefer Druck unangebrachtNur flächig und sanft überstreichen
Seitlicher und vorderer HalsEmpfindliche Strukturen, keine WellnesszoneAm Nacken hinten bleiben, sanft, mit Fingerkuppen
Untere Rippenbögen, frei endende RippenBeweglich und empfindlich gegen punktuellen DruckFlächig darüber hinweg, kein Hebeln
Knöcherne Kanten am SchulterblattKein Muskelpolster, unangenehmKanten nachfahren, nicht daraufdrücken
Auffällige Hautstellen, frische Narben, MuttermaleNicht meine Zuständigkeit, siehe VorgesprächAussparen, ohne Kommentar; siehe Haut, Narben, Muttermale
Alles, was der Gast ausgenommen hatSein Wort gilt, ohne DiskussionNotieren und beim Folgetermin erinnern

Standposition und Seitenwechsel

Für den Rücken gibt es drei sinnvolle Positionen, und jede hat ihre Aufgabe. Vom Kopfende aus gelingen lange Züge nach unten und die Arbeit am Schulter-Nacken-Übergang. Seitlich auf Höhe der Hüfte stehend arbeitest du gut an der gegenüberliegenden Rückenstrecker-Rinne und am gegenüberliegenden Schulterblatt — man arbeitet also über den Körper hinweg, nicht an der Seite, an der man steht. Seitlich auf Höhe der Schulter ist die Position für Flanken und Rippenbögen.

Der Seitenwechsel selbst ist ein eigener Handgriff. Er passiert nicht mittendrin, sondern nach einer abgeschlossenen Bahn, und der Kontakt reißt dabei nicht ab: eine Hand bleibt flächig liegen, während du herumgehst. Wer den Kontakt löst, den Tisch umrundet und dann neu ansetzt, unterbricht die Massage jedes Mal spürbar. Warum sich die richtige Standposition auch für dich selbst auszahlt, steht unter Ergonomie am Massagetisch.

Die Ein-Hand-Regel beim Wechseln

Übe den Seitenwechsel bewusst: Eine Hand bleibt flächig auf dem Rücken liegen, der Körper geht um den Tisch herum, die zweite Hand kommt auf der neuen Seite dazu. Das dauert drei Sekunden länger und macht aus zwei Massagehälften eine einzige Massage. Im Kurs ist das eine der wenigen Übungen, bei denen der Unterschied für die Person auf der Liege sofort hörbar ist — am Atem.

Zeiteinteilung für eine reine Rückenmassage

Auch das ist meine Einteilung und keine Norm. Sie hilft aber gegen das häufigste Zeitproblem: hinten anzukommen und zu merken, dass die Hälfte fehlt.

DauerAufteilungWas sich ändert
20 Minuten1 Kontakt · 2 Öl · 3 Ausstreichen · 5 Rückenstrecker · 4 Schulterblatt · 3 Nackenübergang · 2 AbschlussFlanken und Gesäßansatz entfallen
30 Minutenwie in der Tabelle obenvollständiger Ablauf
45 Minutenalle Schritte, jeweils rund die Hälfte längernichts kommt dazu, alles wird langsamer
Rücken innerhalb einer Ganzkörpermassagerund ein Drittel der GesamtzeitNackenübergang kürzer, kommt später in Rückenlage

Bei 45 Minuten widerstehe der Versuchung, mehr Griffe unterzubringen. Mehr Zeit heißt langsamer, nicht voller. Wie sich die verschiedenen Termindauern insgesamt aufteilen, steht unter Zeiteinteilung 30, 60, 90 Minuten.

Typische Anfängerfehler an dieser Region

  • Zu früh punktuell. Nach zwei Ausstreichungen mit dem Daumen einsteigen — der Klassiker.
  • Kontakt reißt ab. Beim Ölnachlegen, beim Seitenwechsel, beim Nachdenken.
  • Auf der Wirbelsäule statt daneben. Passiert vor allem, wenn man von oben statt von der Seite schaut.
  • Zu schnell. Fast jeder Anfänger arbeitet doppelt so schnell, wie er glaubt.
  • Beide Seiten unterschiedlich lang. Erst die eine Seite ausführlich, dann fehlt für die andere die Zeit.
  • Druck aus den Armen. Ermüdet dich und wird ungleichmäßig.
  • Flanken vergessen. Der Rücken hört nicht an den Rückenstreckern auf.
  • Abrupt aufhören. Letzter Griff, Hand weg, Ansage — und alles Aufgebaute ist weg.

Diese Liste deckt sich weitgehend mit dem, was ich unter Die häufigsten Anfängerfehler allgemein beschrieben habe. Am Rücken fallen sie nur besonders auf, weil die Fläche so groß ist.

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge massiert man den Rücken?

Erstkontakt und Öl, großflächiges Ausstreichen, dann die Rückenstrecker beidseits der Wirbelsäule, danach der Schulterblattbereich mit seinen Rändern, der Schulter-Nacken-Übergang, die seitlichen Rumpfpartien, der Übergang zum Gesäßansatz und zum Schluss wieder lange Züge über die ganze Fläche. Diese Reihenfolge geht von flächig nach punktuell und wieder zurück.

Darf man auf der Wirbelsäule massieren?

Nein. Die Dornfortsätze liegen direkt unter der Haut und sind druckempfindlich. Gearbeitet wird in den beiden Rinnen links und rechts daneben. Über die Wirbelsäule selbst geht die Hand nur flächig hinweg, wenn eine lange Ausstreichung sie mit überstreicht, und ohne Gewicht.

Wie lange dauert eine reine Rückenmassage?

Ich rechne mit rund 30 Minuten reiner Massagezeit, dazu Vorgespräch und Ausklang. Das ist meine eigene Einteilung und keine Vorschrift. In 20 Minuten geht ebenfalls ein vollständiger Ablauf, dann fallen Flanken und Gesäßansatz weg. Bei 45 Minuten wird nichts hinzugefügt, sondern alles langsamer.

Welche Zonen spart man am Rücken aus?

Die Dornfortsätze der Wirbelsäule, das Nierenlager unterhalb der letzten Rippen mit tiefem Druck, der seitliche und vordere Hals sowie alle knöchernen Kanten, an denen kein Muskelpolster liegt. Dazu alles, was der Gast selbst ausgenommen hat, und jede Hautstelle, die auffällig ist.

Steht man beim Massieren am Kopfende oder an der Seite?

Beides, aber nicht gleichzeitig. Lange Züge über den ganzen Rücken gehen am besten vom Kopfende aus. Für die Arbeit an den Rückenstreckern und am Schulterblatt stehe ich seitlich auf Höhe der Hüfte und arbeite die gegenüberliegende Seite. Danach wechsle ich die Seite und wiederhole spiegelbildlich.

Warum arbeitet man von flächig nach punktuell und wieder zurück?

Weil eine Region, die vorher großflächig bearbeitet wurde, punktuelle Griffe besser annimmt. Wer sofort mit den Daumen einsteigt, trifft auf Gewebe, das gegenspannt. Und wer punktuell aufhört, lässt den Gast mit einem unruhigen Gefühl zurück. Der Rückweg in die Fläche schließt die Region ab.

Wie viel Öl braucht man für den Rücken?

Weniger, als die meisten Anfänger nehmen. Zwei bis drei Pumpstöße reichen für die erste Runde, nachlegen kann man immer. Zu viel Öl macht Knetungen unmöglich, weil die Hände abrutschen, und hinterlässt ein unangenehmes Gefühl auf der Haut.

Was ist der häufigste Anfängerfehler am Rücken?

Zu früh punktuell werden und den Kontakt abreißen lassen. Beides fällt dem Gast sofort auf, ohne dass er es benennen könnte. Dicht dahinter: dauerndes Herumspringen zwischen den Körperseiten, weil kein Plan da ist, und Druck aus den Armen statt aus dem verlagerten Körpergewicht.

Quellen und Anlaufstellen

  • Eigene Erfahrungen aus Praxis und Kursleitung seit 2012, Massageschule Baumann
  • Allgemein anerkannte Gefahrenzonenlehre der Massage
  • Heilpraktikergesetz (HeilprG), § 1 — Grenze zwischen Wellnessanwendung und Heilbehandlung

Erfahrungsbericht, keine medizinische Beratung. Dieser Ablauf beschreibt eine Wellnessanwendung und ist weder eine Behandlungsanleitung noch eine Aussage über gesundheitliche Wirkungen. Er ersetzt keinen Kurs und keine ärztliche Abklärung. Bei Beschwerden, Schmerzen oder unklaren Befunden gehört der Gast zum Arzt — nicht auf die Massageliege. Stand dieser Seite: 5. August 2026.

Kostenloser Ratgeber: Wie mache ich mich selbständig als Wellnessmasseur?
Kostenloser Ratgeber · PDF

Wie mache ich mich selbständig als Wellnessmasseur?

Gewerbe, Preiskalkulation, die ersten Kunden — der Leitfaden, den ich mir selbst gewünscht hätte, als ich 2012 angefangen habe. Kommt sofort per E-Mail.

Kein Spam. Deine Daten gehen an niemanden weiter.

Diesen Ablauf zeige ich dir am Menschen

Im Kurs gehen wir den Rücken Schritt für Schritt durch — ich zeige jeden Abschnitt vor, du übst ihn direkt danach an einem echten Rücken, und ich korrigiere Standposition, Tempo und Druck an Ort und Stelle. Maximal fünf Personen pro Gruppe.

Die Griffe im Kurs üben